Hintergründe: Angst und Frustration an deutschen Universitäten

Dienstag, 16. Juni 2009

Ein interessanter Kommentar-Eintrag auf welt.de zum Artikel
Angst und Frustration an deutschen Universitäten

Das Problem sind die akademischen Eliten an den Hochschulen und Universitäten. Die haben vom angesprochenen angelsächsischen Bildungssystem nur vom Hören Sagen was mitbekommen.
Das hätten Sie vollständig umsetzen müssen, dann würde es auch klappen.
1. Also ständige tägliche Anwesenheitspflicht und Verfügbarkeit der Professoren hier in Canada also von 9 bis 5
2. Bei Abwesenheit Abmeldung beim Fachbereich.
3. Tenure Track also erst nach 6 - 8 Jahren Berufung zum Vollprofessor (kann auch noch gekündigt werden)
4. Aufhebung des beamtenähnlichen Status
5. Jährliche unabhängige Evaluierung des Lehrkörpers mit der Möglichkeit zu entlassen
6. Abnahme und Festschreibung des Curriculums durch eine unabhängige Stelle

Wenn man das probiert einzuführen wird man von den Kollegen in D-land gelyncht.
Weil das will man ja so nicht.

Keine Angst

Dienstag, 10. März 2009

Auf www.wahrheiten.org schreibt Hartmut Bachmann in einem Artikel mit dem Titel Eiszeit: Wer startete die Bankenkrise wo, wann, womit, für wen? einige simple Dinge zum Thema Angst, die vermutlich zu simpel sind, um uns ständig bewusst zu sein. Die Quintessenz lautet:
Wir Menschen werden durch Angst manipuliert, im kleinen tun wir es in der Familie, im großen sind es der mächtige Filz aus Politik und (Medien-)wirtschaft, oder besser gesagt, es sind Mächtige, die sich sowohl der Politik als auch Medien und, hinsichtlich der Wirtschaftskrise, auch der Wirtschaft selbst bedienen.

Nun muss man nicht alles und allem glauben, was auf Wahrheiten.org publiziert wird. Auch auf diese Seiten selbst kann und muss man die Schlussfolgerungen des Artikels anwenden. Gerade beim Lesen dieser und ähnlicher Webseiten und auch weiterer Artikel von Hartmut Bachmann - der hier auch ganz schlicht sein Buch “Die Reformverhinderer - Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland“ bewirbt - kann einem Angst und Bange werden. Ich persönlich denke, dass viele - wahrscheinlich die meisten - der Themen, die Wahrheiten.org behandelt, dort wahrheitsgetreuer dargestellt werden, als in den gängigen Mainstreammedien. Welche dies sind, dazu vielleicht später mehr.

Die Darstellung der Angst als Handwerkszeug der Mächtigen halte ich jedoch für Stichhaltig. Als Vater von fünf Mädchen finde ich mich da schnell selber als Angstmacher wieder.

Auch seine Ausführungen zur Angstmacherei im Paradies kann ich nachvollziehen. Dass die Kirche ihre Macht missbrauchte ist eine historische Tatsache.

Das könnte mich als Christen nun durchaus in einen Konflikt bringen. Sollte Gott tatsächlich dass Vorbild der Mächtigen dieser Welt sein? Sollte er durch die Repressalien, die Adam und Eva im Paradies, bzw. durch den Rausschmiss aus dem selbigen erfuhren, tatsächlich der Begründer der Machtausübung durch Angst sein?

Nun, zum einen hat Gott seine Macht sicherlich nicht erobert und erpresst. ER hatte und hat tatsächlich die Macht, mit seinen Geschöpfen zu tun, was ihm gefällt. Dies ist jedoch nicht der entscheidende Unterschied.

Der Unterschied ist vielmehr, dass Gott niemals seine Macht missbraucht und uns Angst gemacht hat, um seine Ziele durch zu setzen. Falsche Ausleger des Alten Testaments und nicht nur die Kirchenfürsten des Mittelalters wollen uns dies glauben machen, da sie sich tatsächlich des Werkzeuges Angst bedienen und das Wort Gottes für ihre Zwecke missbrauchen.

Den Vorwurf entkräften kann jedoch nur das Verständnis und der Glaube an die unverdiente Gnade Gottes die der Apostel Paulus - gerade im Kontrast zum Angst machenden Gesetz - im Römerbrief entfaltet und in den folgenden Zeilen zusammenfasst:
“Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt einen Geist der Sohnschaft empfangen, im dem wir rufen: Abba, Vater” (Römer 8,15)

Wenn ich nun aber Gott nicht mehr fürchten muss - obwohl ich Gott fürchte *1) - so muss ich auch die Macht der Mächtigen dieser Welt nicht fürchten, noch das, womit sie mich bedrohen. Sei es nun eine Klimakatastrophe oder mein wirtschaftlicher Ruin.

1) Mit “Gott fürchten” im zweiten Teil des Satzes meine ich die Ehrfurcht vor Gott als dem heiligen Gott, während im ersten Teilsatz gemeint ist, dass ich den Zorn Gottes nicht mehr fürchten muss, dem ich ohne seine Gnade ja gerechterweise ausgeliefert wäre.

Was ist eigentlich das Gesundheitssystem und was wird daran reformiert?

Dienstag, 06. Januar 2009

Ein zeitloser Artikel von Carlos A. Gebauer zum (Un-)Sinn der Gesundheitsreform. Welchen Jahres? Egal!

http://www.make-love-not-law.com/festreden/gesundheitsreformreform.html

Nicht zu fassen

Dienstag, 06. Januar 2009

Ein Kommentar-Eintrag zum Artikel Polit-Geschäfte mit der Konjunktur sind gefährlich auf welt.de

Heide sagt:
Als Hartz 4 Empfängerin mit Kind finde ich es sehr gut, dass die Einkommenssteuersätze erhöht werden sollen. Denen es gut geht, sollen solidarisch etwas von ihren Kuchen abgeben. Ich kann meinem Kind kaum Markensachen kaufen. An Urlaub ist kaum zu denken. Wann endlich gibt der Staat uns mehr?

Ich kann als, na sagen wir mal “Etwas-Besser-Verdiener” meinen Kindern ebenfalls kaum Markensachen kaufen und an Urlaub ist z. Z. gar nicht zu denken.

Das nennt man dann soziale Gerechtigkeit. Ich arbeite mehr als 40h in der Woche, zahle Steuern und bin freiwillig gesetzlich Krankenversichert und Menschen die (auch) von meinem Geld leben, welches dann meinen Kindern fehlt beschweren sich darüber, dass der Staat mir nicht noch mehr raubt damit sie einen besseren Lebensstandard haben als ich.

Es ist nichts dagegen einzuwenden Menschen in Heides Situation zu helfen. Aber darum geht es gar nicht mehr, denn Helfen hat für mich immer noch eine gewisse Freiwilligkeit. Heide - und ich fürchte nicht wenige Hartz4-Empfänger - sehen es dreister weise auch noch als ihr Recht und meine Pflicht an. Von Dankbarkeit ist doch schon längst nicht mehr die Rede. Im Gegenteil, wer seine Abneigung und sachliche Begründung gegen diese Art der Zwangsbeglückung äußert, wird meist scharf angegriffen. Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis die verbalen Angriffe handfest werden. Das haben die Sozialisten der Vergangenheit dann Revolution genannt.

Lila Drache

Dienstag, 16. Dezember 2008

http://www.welt.de/politik/article2882727/Der-lila-Drache-und-die-Maer-von-der-schoenen-DDR.html

Es ist zum kotzen, aber genau so ist es