Wenn man vorher schlauer ist als hinterher

In einer Diskussion über Experimente als Mittel zur kontinuierlichen Verbesserung im Unternehmenskontext meinte ein Teilnehmer scherzhaft, "Wenn man vorher schlauer ist als hinterher, braucht man gar keine Experimente!". Soweit ich mich erinnere war es die Erwiederung auf die bekannte Aussage, "Hinterher ist man immer schlauer!" - wir mussten alle schmunzeln.

Mir ist der Satz von damals in letzter Zeit wieder in den Sinn gekommen und ich frage mich, ob man sich das im Unternehmenskontext nicht sogar häufig wünscht.

Haben wir wirklich eine Fehlerkultur?

Wird der Mut zum Experiment mehr hervorgehoben, als der Fehler?

Wieviele Experimente sind denn erlaubt, um die richtige Lösung zu finden?

Noch besser: Holen wir uns einen Berater ins Haus. Der muss wissen, was zu tun ist!

Kontinuierliche Verbesserung betrifft nicht nur Prozesse und Arbeitsabläufe, sondern auch die Menschen die darin arbeiten. Das nennt man Lernen.

Unternehmen, die ganzheitliche kontinuierliche Verbesserung betreiben sind lernende Organisationen.

In einer lernenden Organisation sind die besten Berater längst im Haus.

Und ihre Empfehlung? Lasst uns ein Experiment machen!

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